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Johann Amos Comenius

Johann Amos Comenius, oder auch Jan Amos Komenský, wurde am 28. März 1592 in Nivnice (Südostmähren/ Tschechien) geboren. Sein Vater verstarb 1602 und die Mutter im darauffolgenden Jahr. Deshalb zog er im Jahre 1603 zu seiner Tante nach Stráznice und besuchte dann im Jahre 1608 die Lateinschule in Prerau, die 1611 wieder beendet war. Von 1611 bis 1614 studierte er an den Universitäten von Herborn und Heidelberg. Als Lehrer und Rektor unterrichtete und leitete er von 1614 bis 1618 die Lateinschule, die er selbst besucht hat. Im Jahre 1616 wurde er als Priester eingesetzt und waltete von 1618 bis 1621 seines Amtes als Prediger und Lehrer in Fulnek. Da 1618 der 30-jährige Krieg begann musste er sich von 1621 bis 1628 an wechselnden, teils auch geheimen Orten aufhalten. Zu allem Unglück wurde eine erneuerte Landesverordnung für Böhmen und Mähren ausgesprochen, was ihn 1628 bewog nach Lissa  (Polen) auszuwandern, wo er sich bis 1641 aufhielt. Des weiteren war er von 1641 bis 1642 in London und Holland. Von 1642 bis 1648 arbeitete er im Dienst Schwedens und half bei den Bildungsreformen, als er aber im selbem Jahr zum leitenden Bischof der Universität gewählt wird und als der 30-jährige Krieg zu Ende war, zog Comenius im Jahre 1648 zum zweiten Mal nach Lissa. In den folgenden zwei Jahrzehnten musste der tschechische Theologe und pädagogische Reformer viel reisen. 1650 verließ er Lissa nach Sárospatak, um 1654 wieder für zwei Jahre nach Lissa zurück zu kehren. Als 1656 Lissa in Brand gesteckt wurde floh er für 14 Jahre nach Amsterdam, wo er 1669 mit einem reformierten Theologen einen Streit hatte und schließlich am 15. November 1670 in Amsterdam starb. Jan Amos Komenský wurde in Naarden bei Amsterdam begraben. Er setzte sich für eine christliche Erziehung und für Reformen des Schulwesens (Anschauung anstelle der Belehrung aus Büchern), ganz besonders im Sprachunterricht ein. Außerdem begründete er den systematischen Unterricht. Am bekanntesten ist Comenius wegen seiner Beiträge zu Lehrtechniken.

Quellen:

  • Microsoft ® Encarta ® Professional 2002. © 1993-2001 Microsoft Corporation.

  • Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2002. © 1993-2001 Microsoft Corporation.

  • Fackel Lexikon/ Fackelverlag/ Bibliographische Institut AG/ Mannheim/ 1972

  • Großes Universal Lexikon/ Corvus Verlag/ Berlin/ 1976

  • Lexikon der Weltgeschichte/ KAPP- Verlag OHG/ Bensheim/ 1977

  • Internet

  • Image: http://www.comeniusgroup.com/comenius2.htm 

erstellt von Marvin Haggenmüller, LFR Oberderdingen, Klasse 9a, Januar 2002

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